Social Media für Vereine – Teil 2: Welche Social-Media-Kanäle soll ich als Verein benutzen?

Welche Kanäle soll ich benutzen?

Natürlich stellt sich die Frage welche der unzähligen Kanäle an sozialen Medien soll ich als Verein benutzen. Auf welcher Plattform erreiche ich meine Fans? Welche lässt sich für mich am leichtesten und schnellsten bedienen?
Da es sich hier für die meisten Vereine um Neuland handelt oder bisweilen nur ein halb lebendiger Facebook Auftritt existiert, sollte man sich auf die größten Kanäle beschränken. Wir sind der Meinung die 3 größten, effektivsten und vor allem am schnellsten zu bedienenden sind Facebook, Instagram und WhatsApp. Mit diesen Kanälen könnt ihr jeden eurer Fans und Mitglieder erreichen, jeder von uns benutzt mindestens eines dieser 3 beliebten Kommunikationsmittel – wenn nicht sogar alle.

Facebook

In Deutschland nutzen rund 32 Millionen Menschen Facebook und ein Großteil davon täglich. Somit ist Facebook weiterhin das effektivste Medium um möglichst viele Menschen zu erreichen, von Jung bis Alt. Jeder Verein sollte, sogar eher muss, eine Facebook-Seite haben und diese regelmäßig mit vereinsindividuellen Inhalten füllen. Klingt einfacher als es in der Realität ist, aber dazu später mehr.
Jeder von uns kennt es, kurz nach dem aufstehen, in der Mittagspause, zuhause auf dem Sofa oder während man mit dem Bus zur Schule oder Arbeit fährt – noch mal ganz schnell auf dem Handy den Newsfeed checken ob irgendetwas wichtiges oder witziges zu finden ist. Und genau hier muss der Verein regelmäßig auftauchen um eine Bindung zu seinen Fans aufzubauen und in ihrem Leben präsent sein. Facebook eignet sich optimal um seine Fans & Mitglieder auf dem laufenden zu halten, Veranstaltungen zu Spielen und Vereinsfesten erstellen, Ergebnisse teilen oder sogar für einen Liveticker.
Das Gute an Facebook, man kann mehreren Nutzern erlauben an dem Profil zu arbeiten und Inhalte zu erstellen. Somit kann die Arbeit zwischen einer beliebigen Zahl an Personen im Verein verteilt werden.

Instagram

Instagram eignet sich perfekt zur Vermittlung von emotionalen Inhalten, hier tummeln sich über 15 Millionen Deutsche. Der größte Anteil der Nutzer ist zwischen 18 – 35 Jahre alt. Instagram ist ein schnelllebiges Medium, Fotos werden nur einmal angeschaut und dann geliked und im Optimalfall sogar kommentiert. Eine Instagram Story ist sogar nur 24 Stunden sichtbar und danach für immer weg.
Deswegen sollte man hier viel Wert auf emotionale Inhalte legen wie den Schnappschuss vom Sommerfest, ein Foto vor dem Fußballspiel in der Kabine wie die ganz Großen oder ein Video vom Siegtreffer im Derby. Solche echten und authentischen Inhalte belohnt Instagram mit einer hohen Reichweite und eure Fans werden euch dafür lieben.
Das alles geht auf Instagram superschnell: Einfach das Foto oder Video auswählen, einen kurzen Text schreiben oder einfach ohne, ein paar passende Hashtags (#) auswählen und wenn man möchte noch einen Filter über das Bild legen und ab dafür. Das Motto: In der Kürze liegt die Würze, passt hier wie die Faust auf’s Auge.

Regelmäßige Instagram Storys sorgen für den authentischen Eindruck, hier müsst ihr keinen Wert auf hoch professionelle Inhalte legen – Hauptsache ihr wirkt echt und lasst euch zwischendurch mal etwas neues einfallen.

WhatsApp

So gut wie jeder Deutsche besitzt und nutzt täglich WhatsApp, also wieso nicht auch als Verein. Hier können für jede Mannschaft ein Gruppenkanal erstellt werden um Änderungen der Trainingszeiten mitzuteilen, Spieler können sich melden falls sie kurzfristig absagen müssen oder wer sich alles als Fahrer bereit erklärt für das nächste Auswärtsspiel. Auch Gruppen für Vereinsinterne sind möglich um die Organisation und Planung von Vereinsfesten oder sonstigen Arbeiten abzustimmen.
WhatsApp ist das perfekte Gratiswerkzeug zur Planung und Abstimmung rund um alle organisatorischen Tätigkeiten, egal ob diese wiederkehrende Aufgaben oder einmalige Veranstaltungen beinhalten. Keine Lange und mühselige Kommunikation über die Website, E-Mails oder sogar einen Aushang am Vereinsheim.
Tipp: Ladet nicht zu viele in die Gruppe ein, sonst endet es am Schluss nur in Chaos und Frustration.

Nr. 4: YouTube

Falls sich ein begeisterter Filmemacher oder Amateur unter euren Mitgliedern und Fans befindet, lässt sich Youtube sehr gut als zusätzliches Medium verwenden, um auch noch eine jüngere Zielgruppe als 18+ zu erreichen.

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